Ohne Gesundheit ist alles nichts. Wir wollen ein gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters gewährleisten und ihr Wohlergehen fördern. Das bedeutet verlässliche Gesundheitsversorgung, die für alle verfügbar sein muss.
Der Bau des Zentralklinikums in Georgsheil und der Generationenwandel sorgen für große Umbrüche bei der Gesundheitsversorgung. Es ist es uns ein zentrales Anliegen, die ärztliche und pflegerische Versorgung für Emder:innen sicherzustellen. Dies bedeutet: Die Notfallversorgung vor Ort muss für alle Stadtteile jederzeit gesichert sein. Wir wollen uns in die Weiterentwicklung des MVZ und in die Planung für das neue Zentralklinikum aktiv einbringen, um die bestmögliche Versorgung für Menschen aus Emden herbeizuführen. Dazu gehört auch eine verlässliche, schnelle Verkehrsanbindung an das neue Zentralklinikum. Wir setzen uns dafür ein, dass ein runder Tisch für eine sinnvolle Nachnutzung des Gebäudes der Hans-Susemihl-Klinik mit allen relevanten Akteur:innen eingesetzt wird.
Zudem muss die haus- und fachärztliche Versorgung in unserer Stadt gesichert und für alle zugänglich sein. Wir wollen gezielte Ansiedlungsanreize für neue Ärzte und Ärztinnen in Emden schaffen und bestehende Praxen dabei unterstützen, Mitarbeitende und Nachfolger:innen zu finden.
Begleitend zur Sicherstellung der Versorgung gilt: Gute Gesundheitspolitik beginnt vor der Behandlung. Dies beginnt damit, dass wir gesunde Lebensverhältnisse ermöglichen und Natur als Gesundheitsschutz begreifen. Saubere Luft und kühlende Grünflächen tun gut und sind aktive Vorsorge.
Präventionsangebote wollen wir halten und ausbauen. Wir wollen die Kinder- und Jugendgesundheit stärken, u.a. in den Bereichen Schulgesundheit, psychosoziale Beratung und Impfberatung. Wir wollen den Pflegetisch Emden als Ankerprojekt etablieren: Ein regelmäßiges Austauschforum von Pflegeeinrichtungen, Angehörigen, Stadtverwaltung und Ärzteschaft — und den Pflegestützpunkt als Anlaufstelle stärken. Zudem dürfen elementare Gesundheitsangebote keine Kostenfrage sein, daher wollen wir kostenfreie Menstruationsartikel bereitstellen und eine Verhütungsmittelfonds einrichten.
Zur Vorsorge gehört schließlich auch, dass wir im Fall der Fälle gut aufgestellt sind. In Ostfriesland müssen wir bekanntlich mit Sturm und Hochwasser rechnen. Entsprechend gilt es auch, die Katastrophenvorsorge zu stärken.
Diese Website ist gemacht mit TYPO3 GRÜNE, einem kostenlosen TYPO3-Template für alle Gliederungen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
TYPO3 und sein Logo sind Marken der TYPO3 Association.